Rosa Antifa Wien [raw]

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Rosa Antifa Wien [raw]
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
1060 Wien

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Die Rosa Antifa Wien ist im Sommer 1995 von jungen AntifaschistInnen gegründet worden. Warum Rosa? Ganz einfach, weil uns die vorherrschende Homophobie in dieser Gesellschaft und leider auch in der linken Szene angekotzt hat. Sprüche wie "Iii! Da sind ja Schwule, da geh ich nicht hin, weil da kann ich mir ja AIDS holen..." konnten und wollten wir, auch und gerade von unseren "eigenen" Leuten, nicht mehr hören. Wir fühlten uns in unserer Freiheit von der Szene eingeschränkt, da Leute, die nicht in einer braven Zweierbeziehung leben wollten, mit bösartigem Klatsch und Tratsch bedacht wurden (und werden). Weil es nicht möglich war, über Sexualität zu reden, ohne daß alle einen hochroten Kopf bekamen. Weil noch immer Leute glauben, mensch müsse SadomasochistInnen psychiatrisch behandeln lassen. Oder daß lesbisch oder schwul sein "heilbar" sein müsse. Weil viele glauben, hetero/a sein, sei "normal" oder "natürlich". Wir wollten einfach in Beziehungsformen leben können, die wir (alle jeweils Beteiligten) uns selbst aussuchen, ohne diskriminiert zu werden. Wir wollen lieben, wen und wie wir wollen (wenn die/der das auch will).

Auch wenn wir ROSA Antifa heißen, bedeutet das nicht, daß nur Homosexuelle bei uns mitarbeiten können, wir lehnen jeglichen Sexualitätsnachweis ab! Die sexuelle Orientierung einer Person ist für uns nicht ausschlaggebend. Wir wollen die HERRschenden Zustände ändern: Wir kämpfen gegen die Aufteilung von Menschen in Homo- und Heterosexuelle, InländerInnen und AusländerInnen, Männer und Frauen, Gesunde und Kranke, Reiche und Arme, ... und gegen die damit verbundenen Rollenzuteilungen und Wertigkeiten. Wir sind nämlich alle einfach Menschen, und das muß verdammt noch mal Grund genug sein, daß jedeR das Recht hat, in Frieden ein angenehmes Leben nach eigenen Vorstellungen zu führen! Genau dieses Recht wird uns aber tagtäglich vorenthalten. Denn damit das System funktioniert, muß die Teilung aufrecht erhalten, und nach Möglichkeit noch vertieft werden, die Teilung in die, die treten, und die, die getreten werden.

 

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