Öfter als mensch denkt scheitert eine Zusammenarbeit nicht an der gemeinsamen Zielsetzung, sondern daran wie die Beteiligten sich verhalten. Wir sollten folgende negative Verhaltensweisen abstellen, die immer wieder auftauchen:
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Die Show abziehen: Zu viel, zu lang und zu laut reden.
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Der Problem-Löser: Ständig die Antwort oder die Lösung eines Problems liefern, noch bevor andere die Gelegenheit haben, sich einzubringen.
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IN GROSSBUCHSTABEN REDEN: Die eigene Lösung oder Meinung als DAS letzte und abschließende Wort zum Thema einbringen (wird oft verstärkt durch den Ton in der Stimme und die Körperhaltung).
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Verteidigungshaltung: Auf jede entgegengesetzte Meinung so antworten, als sei es ein persönlicher Angriff: "Offensichtlich hat keiner verstanden, was ich gesagt habe. Was ich meinte, war...".
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Haarspalterei: Unbedeutende Fehler in den Stellungnahmen anderer herauspicken, Ausnahmen zu jeder Regel feststellen.
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Wiederholen: Genau dasselbe wiederholen, was ein/e Frau/Mann gerade vollkommen klar und deutlich gesagt hat.
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Aufmerksamkeit suchen: Alle dramatischen Mittel einsetzen, um ins Scheinwerferlicht zu kommen.
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Wichtigtun: Durch die Beobachtung von Gruppenprozessen und Formalem die Aufmerksamkeit auf sich lenken und
dadurch die Verantwortlichkeit von Einzelnen und von der Gruppe verhindern.
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Herabsetzen: "Ich habe das früher auch geglaubt, aber inzwischen...". "Willst du wirklich behaupten, dass...?".
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Immer kritisieren: An allem und jedem etwas Schlechtes oder Problematisches finden.
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Das Gesprächthema verändern:
Die Diskussion auf die eigenen Lieblingsthemen lenken, um die eigene Lieblingsmeinung loszuwerden.
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Der Pöstchen-Halter: An formalen Machtpositionen festkleben.
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Nicht zuhören: Nach den ersten paar Sätzen anderer in Gedanken eine Antwort formulieren, von da an auf nichts mehr achten und in die erste Pause hineinplatzen.
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Unversöhnlichkeit u. Dogmatismus: Auch in den kleinsten Punkten auf der eigenen Position beharren.
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Gefühle vermeiden:
Intellektualisieren, sich in Passivität flüchten oder Witze machen, wenn es an der Zeit wäre, Gefühle zu äußern.
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Herablassung und Paternalismus (väterliches Getue): "Na,
will denn nicht mal eine von den Frauen was dazu sagen?"
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Frauen anmachen: Sexualität einsetzen, um Frauen zu manipulieren.
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Aufmerksamkeit und Unterstützung vom eigenen Geschlecht suchen und zugleich mit dem anderen Geschlecht konkurrieren.
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Sich überstürzen: Ständig Aufgaben übernehmen, bevor andere die Chance haben, sich freiwillig zu melden.
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Der Promovierte: Schlüsselinformationen für sich behalten und zu eigenem Nutzen und Vorteil einsetzen.
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Für andere sprechen: "Viele von uns meinen, dass wir dies und jenes tun sollten..."; "Was XY wirklich meinte, war...".
(teilweise aus: "Sexismus - in politischen Gruppen" Libertäre Tage
FFM)