Hertha Vesta - Vom Frauenstandpunkt

Motto: "Reißt von Banden Euch freudig loß." (Goethes "Faust")

Ich möchte Sie fragen, haben Sie das kleine Buch der Russin Elsa Asenijef "Der Aufruhr der Weiber" gelesen? Der Titel klingt bachantisch, nicht wahr? Schadet nichts, lesen Sie es. Was mich betrifft, so stimme ich keinenfalls in allem mit der Verfasserin überein. Jedoch hat das Buch mir eine Menge Anregungen zu eigenen Ideen gegeben, die ich hier mit Ihnen besprechen möchte. Es wäre gut, wenn sich in den Blätter dieses Zeitschrift eine Diskussion über dieses Thema anregen ließe, um verschiedenste Urteile zu hören.

Dies hier soll ein freies Wort einer Frau zu Frauen und Männern sein; setzt jetzt die Vorurteile beiseite; laßt uns objektiv verfahren mit dieser größten, ernstesten, wichtigsten Frage der unser Zeitalter gegenübersteht: der Frage der Frau.

Hier zuerst einige Tatsachen: — Unsere Zivilisation hat es fertig gebracht, die Frau, die Mutter der Menschheit, zum Sklaven zu machen. Dies scheint in doppelter Hinsicht ein Paradoxon zu enthalten. Erstens hatte die Frau einen hervorragenden Anteil an der Schaffung der Kultur selber, zweitens ist Mutterschaft der starke Grundpfeiler aller Gesellschaft. "Nicht ohne Erstaunen nehmen wir wahr", sagt Carpenter, "daß die Menschheit eine mit solcher Gefahr für ihre Reproduktion und Fortdauer erfüllte Periode tatsächlich überlebt hat."

Was Asenijefs Behauptung, die Frau sei fast ausschließlich Schöpferin der Kultur, anbetrifft, so wird dieselbe hier und da auf Zweifel stoßen. Der Mann schuf die Zivilisation, sagt sie — ohne den Rat der Frau, ja oft gegen ihren Willen. Die Lage, in die uns diese Männerzivilisation gebracht hat, scheint verzweifelt: die besten Männer gehen heute daran zu Grunde.

Ja, aber Asenijefs Behauptung, die Frau schuf die Kultur, ist kein Beweis, sagt Ihr. Freilich nicht. Zieht aber in Betracht, daß es der Mann war, der die Kulturgeschichte aufschrieb. Zieht in Betracht, daß die Frau von Natur zur Zurückgezogenheit und Stille, ja zur Aufopferungsfreudigkeit tatsächlich mehr neigt, als der Mann. Die Art, wie sie schafft, ist verschieden von der des Mannes. Persönliches Ansehen, Dank oder Ruhm scheinen ihr minderwertig. Für den Mann war das heisse Streben nach Ehre und Namen der stärkste Sporn zur Tat durch alle die Zeitalterhindurch.

Ich behaupte nicht, daß dieser Ehrgeiz nicht etwa eine wünschenswerte Eigenschaft wäre, — hat doch das Resultat scheinbar das Gegenteil bestätigt. Wenn wir die Dinge nach ihrem Wert für die Entwicklung der Rasse abwägen, so war die allzu große Opferbereitschaft des Weibes weder wünschenswert noch vorteilhaft; sie ist ein gefährlicher Faktor in dieser menschlichen Entwicklung gewesen.

Dieses schweigende Geben, das für ihre größte Tugend gehalten ward, es war für sie selber sowohl als für den Mann ein Fehler. Denn er ist unselbständig geworden, seelisch. Aber nicht nur unselbständig, sondern kraß selbstsüchtig (auf Kosten anderer). Er hat den "Egoismus" in sich anscheinend zu einem erschreckend hohen Grad entwickelt. "Der Mann weiß nichts mehr vom gegenseitigen Geben, das Nehmen ist ihm selbstverständlich geworden." Opfer kommen ihm zu, er fordert sie.

Ich kenne eine ganze Anzahl ernster, denkender Männer, die mit dem hier Gesagten übereinstimmen. Wenn wir vom Egoismus sprechen, so meinen wir hier nicht Ich-Souveränität, das Zentrum der Welt — sondern Selbstsucht. Selbstsucht, diese Inquisition aller Höhenentwicklung und Freiheit! So also ist es gewesen, in all den ferneren Jahrhunderten, so also sind wir zu den Verhältnissen gekommen, wie sie heute sind, so sind wir geworden, was wir werden mußten.

Die psychologischen Unterschiede zwischen Mann und Weib sind es vor allem, die uns den Schlüssel in die Hand geben, wie es möglich war, daß wir nach Carpenter "schließlich an einem Maximalpunkte der Divergenz und des absoluten Mißverständnisses anlangen konnten." Was zum Beispiel ist der Grund zu all den unglücklichen Ehen heutzutage? Ist er nicht eben in diesem tiefen Mißverstehen zu suchen, in der Tatsache, daß der Mann als sein Recht verlangt, was die Frau nicht mehr geben will, weil sie es als Unrecht einsieht? Daß die Frau aus der Jahrhundert langen Suggestion erwacht? Endlich? Endlich?

Aber laßt uns weiter sehen. Die Wissenschaft kommt zu immer klarerer gerechterer Wertung der Entstehungsgeschichte des Menschen als Individualität wie als Gesellschaft. Ursache und Wirkung verstehen wir besser. Wer nun ist schuldig an dem Resultat heutiger Zustände, Mann oder Frau? Keiner von beiden, antwortet die Wissenschaft, — Entwicklung, Naturgesetz, das ist alles. Darum laßt uns jetzt hier nicht anklagen "warum?" sondern fragen: "wie?"

Freilich werden wir dabei nicht umhin können, die tiefe Tragik zu verstehen, die der Rolle des Weibes in diesem Entwickelungsprozeß zugeteilt war. Die immerwährende Würde des Weibes wird uns nie klarer vor Augen geführt werden können, als im Stadium dieser Entwicklungsgeschichte. Seht ihre arbeitsharten Hände, seht ihre gebückte Gestalt durch die Jahrhunderte gehen, leidend, klaglos, mutig. Natur weiß, auf wessen Schultern sie Bürden legte; das Weib, die Mutter ist es, die die Menschheit, getragen hat, ja, die Mutter ist es, der die Natur die schwerste
Verantwortung übertrug, der sie ihre heiligste einzige Arbeit anvertraute, die Neuschöpfung.

Das Weib ist Lebenspenderin gleich der Sonne; vom Weibe hängt es ab, was unser Geschlecht noch einmal werden soll. Warum hast du, Mann, die Quelle Deiner Inspiration, deiner Kraft, deines — Ruhmes verschwiegen, als du die Weltgeschichte machtest?

Das ist, — ich muß es kleinlaut eingestehen, denn Ihr gehört zu uns und wir zu Euch, das war feige. Auch Gesetze habt Ihr gemacht —, gerade über unsere Köpfe hinweg, derweil wir Wichtigeres zu tun hatten. Eure alte sogenannte Gesetzgebung — nun sie war barbarisch und grausam. Ich weiß nicht viel davon, und ich will nicht davon reden. Aber laßt sehen, wie weit Ihr jetzt im zwanzigsten Jahrhundert damit seid. Da ist Eure Männervertretung, der Staat. Der Männerstaat. Eure gerühmte Rücksicht und Schonung für das "schwache Geschlecht", Euer romantisch-sentimentales "Ehret die Frauen" etc. scheint Ihr für den Augenblick, als Ihr ihn schuft, Euren Staat, beiseite gelassen zu haben. Wie viel feindlicher, willkürlicher steht dieser Männerstaat der Frau gegenüber da als dem Manne! Sehenwir genauer hin: sie ist absolut "rechtlos", ein Halbidiot, ein Unmündiger, ein Kind mit dem man nicht rechten kann, auf Gnade oder Ungnade dem Manne ausgeliefert, ihrem Richter ...

Gut. Nun die Konsequenzen; warum verweigert es der Männerstaat, dieselben durchzuführen? Denn sobald es sich um Verbrechen handelt, werden wir plötzlich in vollverantwortliche Bürger des Gemeinwesens, vollverantwortliche Persönlichkeiten verwandelt, fähig, die ganze Strenge des Gesetzes, bis zur Todesstrafe, auf uns zu nehmen. Sollte man so mit Kindern und Unmündigen verfahren? Spätere Geschlechter werden Deiner Logik applaudieren, Männerstaat!

Wenn wirs recht überlegen und bedenken, habt Ihr es eigentlich weit gebracht. — Genommen, genommen und wieder genommen — zum Teil auf der Kraft des Stärkeren fußend (es ist schlimm, Euch das zuzumuten, nicht wahr?) zum Teil auf der Tatsache, daß Eure Gefährtin großmütig war.

Ihr wurdet habsüchtig, Ihr wolltet mehr, Ihr wolltet alles. Der Frau Leib und Leben nahmt Ihr. "Des Mannes wahnsinnige Gier nach Eigentum und individuellem Besitz hat ihn dazu verführt." "Seine eigene freie Gefährtin hat er zum bloßen Besitz- und Luxusgegenstand entwürdigt" —  Angehörigkeit ist Hörigkeit.

Der Mann fabrizierte eine spezielle Ehre oder Moral für seine Angehörige, nebst einer dazu passenden Erziehung und Bildung. Auch einige Extra-Tugenden erfand er für sie, welche seither als die echt-weiblichen berühmt geworden sind. Die Taktik war leider erfolgreich.

Der Frau starke Neigung zum Individualismus, ihr von Natur mehr eigen als dem Manne, benutzte er, sie zu isolieren. Stillschweigen nannte er ihre beste Tugend. Schlau war das, nicht wahr? Und dennoch, wie gesagt, wir wollen uns hüten, ihn schuldig zu sprechen. Sehen wir doch heute immer mehr, wie stark die Verhältnisse dem Individuum gegenüberstehen, und — war das, was er tat, wirklich Politik? Wußte er, was er tat? Ich glaube es nicht. Jedenfalls so viel ist sicher, des Resultats ist er sich heute bewußt. Wenn nicht, wollen wir es ausrufen in alle Welt, wieder und wieder bis er es hört.

Der Kampf um Persönlichkeitsrecht: zwischen Mann und Frau, zwischen Arbeiter- und Arbeitgeber, zwischen Kind und Eltern ist auf der ganzen Linie entbrannt. Hier Angehörigkeit, hier Freiheit heißt die Losung!

Du, Mann, sollst nicht mehr am Weib, diesem Musterstück der Natur herummodeln wollen. Viel hast Du verdorben. Ein armes, ichloses Wesen ist das Produkt Deiner Lehren, unwahr und unnatürlich. Allzuviel hat sie verlernt, allzuviel hat sie gelernt. Und dennoch, seht, sie ist Gott geblieben! Noch andere tausend Jahre Gefängnis könnten sie der ungebrochenen Kraft nicht berauben. Das ist die Siegeskraft der Natur.

Das Weib erwacht. Jetzt aufersteht sie wieder aus der Nacht, die sie umfing, aus der langen Sklavenschaft. Sie sieht Euch an "mit den Augen der germanischen Seherin und Prophetin, den ernsten ruhigen Augen der Göttin Griechenlands" — Ihr werdet die lächerlichen Fesseln, womit Ihr sie angekettet habt, von ihr abnehmen! Ihr werdet gehorchen; nicht wie ein besiegter Tyrann, nicht wie ein erschreckter Sklave — denn auch Ihr seid sehend geworden und wißt, daß die Freiheit des Weibes die Grundlage aller menschlichen Befreiung ist. Wir wissen es, Ihr denkt nicht alle so. Gegenseitiges Mißtrauen hat in Euren und unsern Reihen Platz gefunden. Wer unsere Brüder sind, die uns helfen, die Fesseln zu entfernen?!

Oder hat Elsa Asenijef recht, wenn sie mahnt: "Rechnet darauf nicht, schließt Euch zusammen, schafft Eure eigene Zivilisation!" "Wie kann sie, die Leben schafft und er, dessen vornehmste Tugend Mord heißt, gemeinsames haben?"

Lassen Sie uns hier einen Augenblick verweilen. Eine Frauen-Zivilisation! Also Kampf zwischen beiden Geschlechtern. Ist das die Rettung? Hie Tyrann, hie Sklave! Wiederum die Losung? — Eine Frauen-Zivilisation wäre genau so einseitig, genau so unsittlich wie die heutige Männer-Zivilisation und genau so ungerecht. Freiheit? Schade um den schönen Enthusiasmus Asenijefsfür die schlechte Sache! Freiheit? Das — Freiheit?

Ich glaube an eine freie starke Kameradschaft zwischen beiden Geschlechter. Nur der Einklang zwischen dem Verschiedenen soll uns die schönere Kultur der Zukunft bringen. — Aber jetzt bin ich von meinem Thema abgekommen. Wo sind die Männer, haben wir gefragt, die uns helfen wollen? Da sind die Konservativen. Wehe Euch, wenn Ihr an Euren Ketten rüttelt! rufen sie zurück. Da sind die Theoretiker; sie sprechen von der Notwendigkeit der Selbstbestimmung des menschlichen Geschöpfes etc. etc. Um des Himmels willen! laßt uns jetzt nicht Theorien besprechen! Im einfachen praktischen Leben müssen wir beginnen. Wollt Ihr fortfahren, Eure freie Gefährtin "Eure Frau" zu nennen? Wollt Ihr es bestimmen, wann und wie sie Leben spenden soll, wie oft sie den Schöpfertod sterben, darf — denn wißt, ein Sterben ist jedes Geborenwerden, ein Vergehen jedes Werden. — Soll "Eure Frau" wie bisher "Eure Familie" repräsentieren, Eure Ansichten, Euren Geschmack, Euer Geld? Muß sie "Euer Kind" nach Eurem Sinn erziehen? Muß sie noch ferner Puppe oder Lasttier sein? Dann hört, was der Schüler, den Ihr künstlich so lange unwissend erhielt, Euch antworten will.

Eure Frau? Ach ja: die "Königin Eures Hauses", Eure Königin! Selbst ein Ruskin wußte Euch noch kein besseres Ideal zu geben; und auch Asenijef, eine denkende Frau, spricht von dieser Königinstellung. Freilich faßt sie dieselbe etwas anders auf als Ihr, denn sie ist eine Männerverächterin.

Euer Ideal lautet — Ihr könnt mich gern unterbrechen, wenn ich nicht recht habe ungefähr so —: Die Frau ist die Königin des Hauses, der Hort, wo seine, des Mannes Seele immer und allezeit Ruhe, Harmonie, Liebe wiederfinden kann; sie ist die Hüterin seines Gewissens, sein Hafen nach der Unrast auf dem Meere des Lebens ... Dies ihr Daseinszweck! Für ihn! Für ihn! (O, daß Ihr doch weniger Egoisten wäret!)

Für sich selber wollte er die Weite der Erde zur Verfügung haben, seine Individualität soll sich ausleben, selbst wenn es durch Schiffbruch und Schuld geht:

Ich bin nur durch die Welt gerannt,
Ein jed' Gelüst ergriff ich bei den Haaren,
Was mir nicht paßte, ließ ich fahren,
Was nicht genügte, ließ ich ziehen.
Ich habe nur gewünscht und nur gedacht,
Und abermals gewünscht — und so mit Macht
Mein Leben durchgestürmt — — —

Nun wohl! Wir Frauen fordern dasselbe Recht: Wir wollen unser Leben stark und frei gestalten, wir brauchen den Kampf mit dem Leben mitten in der Welt, zur Entwicklung unserer Persönlichkeit. Wir verweigern es, in der geforderten "liebenden" Passivität dazusitzen, ja keinen Zweifel aufkommen zu lassen, der unsere Harmonie stören könnte, da Er unsere Harmonie braucht. Er braucht den ruhigen Hafen, sagt er, in welchen er sich nach allen Stürmen flüchten will, in dem er sich selbst immer wieder finden will. (O, daß Er nicht so erzegoistisch wäre!?) Kain hatte Recht im gewissen Sinne: "soll ich meines Bruders Hüter sein?" Keiner kann des andern Hüter sein. Jedes freie Geschäft findet Ruhe und Halt allein im eigenen Gewissen; wenn nicht, kann kein Gott ihm helfen.

"Eure Frau" — in der freien Ehe kann es kein "Mein" mehr geben. "Eure Familie" — die Welt soll der Mütterlichkeit des Weibes gehören.

Haben wir die Gesetze der Entwicklung des Lebens nicht besser erforscht in den letzten Jahrzehnten? Ihr und wir sind zu einem Verstehen der Größe der persönlichen Verantwortung bei der Erzeugung neuer Wesen gelangt, wie nie eine Zeit vor uns. Der Mensch hat die Kontrolle über jene sexuale Instinkte längst verloren, sagt Ihr. So hört, im Namen des Heiligsten, das wir kennen, daß die Frau solche Männer nicht mehr anerkennen kann; sie gehören zu der alten Welt, ihre Ethik ist alte Ethik.

Unsere Kinder müssen Väter haben, die über das Tier hinausschaffen werden. Wie anders kann auf Erden der Übermensch geboren werden? Sind solche Männer heute nicht da — wozu dann Kinder? Laßt lieber das Geschlecht aussterben. Aber das wird es ja so wie so nicht, denn die Millionen Frauen unterwerfen sich heute noch. Die freie, wissende Frau aber will Euch nicht mehr anerkennen! Mutterrecht soll ihr Recht sein, sie — die "Arche und Wiege des Menschengeschlechts".

Was nun endlich die Erziehungsfrage anbetrifft — was? ruft Ihr aus; haben wir die Verantwortung der Kindererziehung nicht immer in ihren Händen gelassen? Jetzt seid ehrlich: war das etwa in Anerkennung ihrer Mutterwürde, ihrer besseren Befähigung? Seit ehrlich! sage ich. Der Mann war ökonomisch gezwungen mehr außerhalb der Familie verweilen zu müssen, und da er nicht alles zu gleicher Zeit "selber" sein kann, blieb nichts übrig als der Mutter die Kinder anzuvertrauen, wobei er aber nicht versäumte, seine oberste Autorität in der Erziehungsfrage als feststehend zu proklamieren.

Es ist nur eine Konsequenz dieser Tatsache, wenn man heute Männer diskutieren hört, ob es nicht ratsamer sei, daß Weib möglichst unwissend zu erhalten, da ungebildete Frauen "bessere" Mütter und Erzieher wären ...

Ja — "Wissen und Unabhängigkeit sind bei einem Sklaven unangenehme Eigenschaften", sagt Edward Carpenter. Soll in Zukunft nun die Frau das Recht zur Erziehung der Kinder ausschließlich für sich verlangen? Nimmermehr könnte sie das tun. Das Kind braucht Vater und Mutter zu seiner Entwicklung, und das gemeinsame Interesse an der Erziehung, der Vollendung eines Kindes, ist das starke, unzerreißbare Band zwischen Mann und Frau.

Es sind grenzenlose Möglichkeiten, deren das menschliche Geschlecht entgegen geht. Laßt uns den Weg zur Höhe gemeinsam betreten. Nur gemeinsam werden wir die ewige Schönheit des Lebens ganz verstehen können!

Aus: "Die Freie Generation. Dokumente der Weltanschauung des Anarchismus", 2. Jahrgang, Nr. 11, Mai 1908. Digitalisiert von der Anarchistischen Bibliothek und Archiv Wien. Nachbearbeitet (Scanungenauigkeiten entfernt, ae zu ä, That zu Tat usw.) von www.anarchismus.at.


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