(Der Schwerpunkt liegt auf deren Blütezeit in den Jahren von 1890 bis zum 1. Weltkrieg)

Die Geschichte der anarchistischen und syndikalistischen Bewegung in Rumänien ist nahezu unbekannt. Dabei nahmen viele ihrer Protagonisten eine wichtige Rolle in der Entstehung und Entwicklung der revolutionären ArbeiterInnenbewegung ein. Namen wie Stefan Gheorghiu, Panait Mușoiu, Maria Aricescu oder Iuliu Neagu-Negulescu stehen beispielhaft dafür. Wer waren sie? Was hat es mit dem „revolutionären Zentrum“ in der Stadt Câmpina auf sich? Was war die „Revista Ideei“? Welcher Feinde musste sich die von großem Idealismus getragene Bewegung erwehren? Wie wurde sie bekämpft? Was ist geblieben? Diesen und weiteren Fragestellungen soll während der Veranstaltung nachgegangen werden. Zugleich werden für das Verständnis wichtige Kenntnisse zur Landesgeschichte vermittelt. Bringt Zeit mit!

Martin Veith forscht und publiziert seit einigen Jahren zur Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Rumänien. 2013 erschien sein erstes Buch zum Anarchismus in Rumänien – eine Biographie zu Panait Mușoiu (1864-1944) und der anarchistischen Bewegung seiner Zeit. Er ist Mitarbeiter der „BUNĂ – Zeitschrift für Emanzipation und Befreiung – nicht nur in Rumänien“.

Fr. 07.11.2014, 20:00 Uhr (Vokü ab 19:00)
Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien
Lerchenfelder Straße 124-126, Hof 3, Tür 1A
1080 Wien
http://a-bibliothek.org/?p=3466


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