Blogarchiv Anarchismus

Blogarchiv von www.anarchismus.at - Beiträge zum Thema Anarchismus


 

Der Film "Vivir la Utopia" behandelt die Spanische Revolution und wirft einen spannenden Blick auf die damalige anarchistische Bewegung in Spanien. Er liegt auch in einer deutschsprachigen Variante vor (Die Utopie leben!) und wurde vor Jahren auf Arte ausgestrahlt. Vivir la Utopia gehört weiterhin zu einem der besten Filme zum Thema, und ist hiermit zum Anschauen herzlichst empfohlen...

http://www.youtube.com/watch?v=zvF7PoB-438




Emma Goldman spricht - ein Auszug einer historischen Nachrichtensendung aus der Dokumentation "Anarchism in America" (1983), die auch beim Anarchia-Versand bezogen werden kann.

http://www.youtube.com/watch?v=hTCMcO4WTjE




Am 20. November 1936 starb Buenaventura Durruti während des spanischen Bürgerkrieges in Madrid. 1896 als Sohn eines Eisenbahnarbeiters geboren, übernahm er bereits mit 21 Jahren eine führende Rolle im Streik der Eisenbahner der sozialistischen Gewerkschaft UGT. Nachdem die Verhandlungen durch die Regierung boykottiert wurden, begann am 10. August des Jahres ein Generalstreik in der gesamten Region. Dieser wurde innerhalb von drei Tagen durch die Armee zerschlagen. Resultat des brutalen Armeeeinsatzes waren 70 tote, 500 verwundete sowie 2.000 inhaftierte Arbeiter - und Durruti musste nach Frankreich fliehen.

1919 kehrte er nach Spanien zurück und schloss sich nun der anarchosyndikalistischen CNT in Asturien an. Das bewegte Leben des bekannten Anarchisten begann, an dessen Ende hunderttausende den Weg seines Leichenzuges säumten. Anlässlich seines 75. Todestages erschien nun ein Video mit historischen Filmaufnahmen. Auch wenn mir anarchistische "Heldenverehrung" zuwider ist, sei an dieser Stelle auf das Video, Durrutis Biografie und Abel Paz Buch über Durruti hingewiesen.

http://www.youtube.com/watch?v=zCKBggmvYJ8




Ein 23minütiger Kurzfilm zusammengestellt mit Textfragmenten aus verschiedenen Texten von Peter Kropotkin:

http://www.youtube.com/watch?v=Fb4H5HL-mJY




Occupy everythingAm 2. November rief "Occupy Oakland" zu einem lokalen Generalstreik auf und tausende Beteiligten sich. U.a. schlossen sich viele LehrerInnen und städtische Angestellte den Protesten an. Im Laufe des Tages wurde der Hafen der Stadt blockiert und in den Abendstunden kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, bei denen auch die Scheiben von Banken und Geschäften eingeschlagen wurden. Sowohl die Regierung, als auch zahlreiche Medien machten hierfür AnarchistInnen verantwortlich. Letztere meldeten sich nun mit folgendem Flugblatt zu Wort, das seit Tagen bei Occupied Oakland verteilt wird - und das mir wegen seiner konstruktiven Art der Auseinandersetzung gefällt:




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