Blogarchiv August - September 2013

Die Blogbeiträge aus dem August und September 2013


 

Nadine Lantzsch präsentiert am 11. Oktober 2013 in der feministischen Buchhandlung ChickLit (Kleeblattgasse 7, 1010 Wien) ab 20:00 Uhr das Buch “Queer_Feminismus”.

Der Band spürt den verschiedenen Geschichten und Theorien rund um Queer_Feminismus nach und zeigt exemplarisch, welche Aktions- und Widerstandsformen heute unter Queer_Feminismus gefasst werden. Dabei geht es nicht nur um Demonstrationen und Subkultur, sondern auch um die politische Ausgestaltung des Alltags.

Was bedeutet Queer_Feminismus? Welche Verantwortlichkeiten ergeben sich aus dem Begriff und wieviel Handlungspotenzial wohnt ihm inne?

Hegemoniale Geschichtsschreibung reduziert queer_feministische Forderungen auf Kämpfe, die hauptsächlich im Interesse bestimmter, gesellschaftlich privilegierter Personengruppen stattfinden und macht jene unsichtbar, die schon immer Teil queer_feministischen Aktivismus waren und sind.

Einführend wird versucht, Verbindungslinien, Leerstellen und Konflikte in queer_feministischer Geschichte und Gegenwart im deutschsprachigen Raum aufzuzeigen und zu diskutieren.

Damit einhergehend werden Beispiele queer_feministischer Praxen, Interventionen und Aktivismus vorgestellt sowie im Zuge dessen immer wieder auftretende Konflikte und Grenzen kritisch betrachtet. Queer_feministischer Aktivismus arbeitet heutzutage häufig mit dem Anspruch verschiedene Machtverhältnisse zusammenzudenken und in ihrer Verwobenheit zu bekämpfen. Wie wird dieser oft formulierte Anspruch in der Praxis umgesetzt – wo liegen die Grenzen der Umsetzung?

Leah Bretz, Nadine Lantzsch: Queer_Feminismus. Leben & Lebensrealität,Unrast Verlag 2013




Ich finde den Text Cop-out weniger wegen der Debatte um Libcom und das libertär-kommunistische Spektrum in England lesenswert, sondern wegen seiner  interessanten Analysen bzgl. der Modernisierung von Repressionsstrategien sowie der Rolle universitärer und forschender Einrichtungen dabei...

Whilst the criticisms made here use Aufhebengate as their starting-point (because of the appallingly pathetic nature of the UK “libertarian communist” milieu revealed by this event) it is not necessary to know all the ins and outs of it to be able to understand most of the conclusions developed from it, nor is it really necessary to be that interested in Aufhebengate to find these conclusions useful. It’s simply a matter of recognising an objective event and developing from there…developing our critique of modern cop practice, of academia, of the misery of the UK so-called libertarian communist milieu, of our analysis of the contradictions of friendship and more…

Could there be anything more boring than digging up Aufhebengate again? Only one thing more boring - not digging it up again. It’s the elephant in the room of the “revolutionary milieu” that everyone wants to ignore or pretend was just a mirage and will anyway go away of its own accord so they can carry on as normal. The shit it’s dumped in the corner reeks a stench ignored by blocking out one’s sense of smell and one’s sense altogether. Clearing this up is filthy work, but someone’s got to do it.

So, let’s sum up.




Mal ein anderer Einblick in den syrischen Bürgerkrieg und die Verschiedenheit der AkteurInnen...

As the US intensifies its push for military intervention in Syria, virtually the only narrative available swings from the brutal regime of Bashar al-Assad to the role of Islamist elements within the resistance. Further, where dissent with the US position appears, much of it hinges on the contradiction of providing support for Al Qaeda-linked entities seeking to topple the regime, as though they represent the only countervailing force to the existing dictatorship. But as Jay Cassano recently wrote for tech magazine Fast Company, the network of unarmed, democratic resistance to Assad's regime is rich and varied, representing a vast web of local political initiatives, arts-based coalitions, human rights organizations, nonviolence groups and more.




In dieser Ausgabe findet ihr viele Nachrichten aus der Globalen Bewegung. Zum Beispiel haben wir diesmal einen Artikel zu einer neuen anarchistischen Zeitung in Kuba (die nur klandestin verteilt werden kann – da Anarchist*innen in Kuba immer noch verfolgt werden). Die anarchistische Buchmesse in Mexiko wurde leider von einer Welle der Repression begleitet. Wir veröffentlichen aus diesem Anlaß ein Kommunique aus Mexiko.

Ralf Dreis hat uns einen Artikel zum “Fall Kostas Sakkás” geschickt. Leider ist Kostas kein Einzellfall. Vielmehr steht er exemplarisch für eine ganze Reihe anarchistischer Gefangener in Griechenland. Martin Veith hat einen Artikel zur historischen anarchistischen Bewegung in Rumänien zur Verfühgung gestellt – Wir hoffen bald wieder aktuelle Nachrichten aus Rumänien zu bekommen.

Diesmal hat bereichert die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) gleich mit zwei Artikeln unser Magazin. Zum einen mit einem Text zum Thema “Kapitalismus und Krise”, incl. einem ambitionierten Absatz zum Thema “anarchistische Ansätze zur Überwindung dieses unmenschlichen Systems”. Der zweite Beitrag ist ein ausführlicher Bericht vom letzten Treffen der FdA.

Natürlich war das noch nicht alles was ihr in dieser Nummer finden könnt. Wir hoffen euch auch diesmal mit vielem interesanten und wissenwertem versorgt zu haben.

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