Max Hölz - ab 1919 Mitglied der KPD - stellte gegen den Willen der KPD-Führung proletarische Kampfgruppen auf, die 1920/21 einen Aufstand im Vogtland begannen. Die KPD schloss ihn deshalb wegen Disziplinlosigkeit aus, Hoelz trat daraufhin der linkskommunistischen KAPD bei, bei der er bis Mitte der 1920er-Jahre blieb. Nach dem erfolglosen Ende des Aufstands verbrachte er 8 Jahre im Zuchthaus, wendete sich schließlich wieder der KPD zu und ging 1929 in die Sowjetunion. Um seinen Tod 1933 - Hoelz ist nach offiziellen Angaben beim Baden ertrunken - ranken sich Gerüchte, er sei (wie viele andere) vom stalinistischen Geheimdienst ermordet worden. Sicher ist, dass er nach seinem Tod, allen offiziellen Trauerfeiern und Ehrungen zum Trotz, von Stalins Geheimpolizei mittels grotesker Fälschungen zum Oberhaupt einer antisowjetischen Verschwörung erklärt wurde.

Max Hölz - Anklagerede gegen die bürgerliche Gesellschaft

http://www.youtube.com/watch?v=bd39boJb0cE


http://www.youtube.com/watch?v=FVt8LiJaRm8


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