News / Mein "Blog"

Neues aus anarchistischen und sozialrevolutionären Bewegungen und was mir halt gerade so durch den Kopf geht. Die alten Beiträge findet ihr nach Monaten sortiert, einzelne sind thematisch archiviert oder wurden in die Textsammlung verschoben. Regelmäßig aktualisierte News gibt es zudem bei meinem Twitter-Account oder auf Facebook.


 

Der Folder zum Download (auf das Bild klicken): Mehr Platz für Anarchie! Eine Spendenkampagne der Anarchistischen Bibliothek, Archiv und Institut Wien

Mehr Platz für Anarchie




In den letzten Tagen wurde das Textarchiv aktualisiert, auch die Bildergalerie erlebte ein Update. In den nächsten Wochen wird es weitere Aktualisierungen geben... Und jetzt viel Spaß beim Lesen!

  1. Bakunin statt Marx!
  2. Arthur Müller-Lehning / Albert de Jong - Gewalt und Revolution
  3. Arthur Müller-Lehning - Der holländische Antimilitarismus
  4. Arthur Müller-Lehning - Gewalt und Gewaltlosigkeit
  5. Arthur Müller-Lehning - Der revolutionäre Antimilitarismus und die antiimperialistische Taktik
  6. Arthur Müller Lehning - Die Masken sind gefallen!
  7. Arthur Müller-Lehning - Über Antimilitarismus, Revolution und Arbeiterbewegung (1924)
  8. Arthur Müller-Lehning - Sozialismus, Marxismus und staatslose Gesellschaft (1933)
  9. Rudolf Rocker - Der Weg ins Dritte Reich. Die kommunistische Partei und die Idee der Diktatur
  10. Rudolf Rocker - Doktrin und Praxis (1927)
  11. Rudolf Rocker - Einleitung zu "Die Geschichte der terroristischen Bewegung Frankreichs"
  12. Rudolf Rocker - Gegen den Strom trotz alledem!
  13. Rudolf Rocker - Erste Begegnung mit jüdischen Anarchisten
  14. Rudolf Rocker - Organisation und Freiheit
  15. Rudolf Rocker - 14. Kongress der deutschen Anarchosyndikalisten
  16. Rudolf Rocker - Die Waffen nieder, die Hämmer nieder! (1919, Auszug)
  17. Vorwort Rudolf Rockers in „Di anarkhisten“ von Henry Mackay
  18. Vorwort Rudolf Rockers in "Fransisko ferrer un die fraye ertsihung fun der yugend"
  19. Vorwort Rudolf Rockers in "Hinter stekhige droht un grates: erinerungen fun der krigs-gefangenshaft in england"
  20. Moshe Starkman - Rocker über Juden und Wortkunst



KrisenquartettDas Krisenquartettspiel zeigt deutlich, wie sich die Finanz- und Wirtschaftskrise auf 32 europäische Staaten auswirkt. Viele Regierungen haben gegen die wachsende Staatsverschuldung den Abbau von Sozialleistungen und andere Ausgabenkürzungen im Fokus. Dieses Spiel soll darauf aufmerksam machen. Beeindruckende Bilder zeigen uns auch, dass viele Menschen damit nicht einverstanden sind.

Spielkategorien:
Rating, Jugendarbeitslosigkeit, Staatsverschuldung in % des BIP, pro Kopf Wirtschaftswachstum, Reallohnzuwächse

Quartettgruppen:
Staaten mit starken Rechtspopulisten, Staaten mit ethnisierten Konflikten, PIGS-Staaten, Gegner der Finanztransaktionssteuer, Steueroasen, "Lupenreine" Demokratien, Staaten mit skandinavischem Wohlfahrtsmodell, Staaten mit ausgeprägten Austeritätsprogrammen

Kartenspiel 32 Blatt (+ Deckblatt/Spielregeln), 59 x 92 mm, 300g/m² Quartettkarton, transparentes Plastik-Etui, 2 € pro verkauftem Spiel für die Klinik der Solidarität in Thessaloniki;

Homepage zum Spiel
Das Spiel beim Anarchia-Versand




Für eine grundlegende Neuausrichtung linksradikaler Politik – Kritik & Perspektiven um Organisierung und revolutionäre Praxis. Ein Debattenbeitrag aus der radikalen Linken

Einleitung

Neben einer stillen Ohnmacht, die viele von uns derzeit vor dem Hintergrund der sich rasant verschärfenden Angriffe des kapitalistischen Systems und der fehlenden Stärke linker Bewegungen befällt, nehmen wir in den letzten Jahren aber auch hoffnungsvoll eine neue Suchbewegung unter Linken und Linksradikalen wahr. Die Frage nach einer möglichen tatsächlichen Alternative zum Kapitalismus wird wieder stärker diskutiert – oder die Diskussion darüber zumindest stärker eingefordert – ebenso wie die Diskussion über die Frage, mit welchen konkreten Mitteln und Methoden eine tatsächliche Überwindung des kapitalistischen Systems denkbar sein könnte. Diese Suchbewegungen zeigen sich in den zahlreichen Diskussionen, die wir egal wohin wir kommen, mit Genoss_innen führen, den zahlreichen Strategiepapieren, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden und der in ihnen geäußerten Kritik an unserer bisherigen Politik sowie der Suche nach Strategien, die den aktuellen Entwicklungen entsprechen.

Die vorliegenden elf Thesen verstehen wir als einen Beitrag zu dieser Diskussion und der Suche nach einer Neuausrichtung linksradikaler Politik. Wir sind (bisher) ein kleiner Zusammenhang aus Personen, die aus unterschiedlichen ideologischen Traditionen (marxistisch, marxistisch-leninistisch, autonom, anarchistisch und libertär kommunistisch) und geographischen Hintergründen (BRD, Türkei, Iran, Kurdistan) kommen. Wir sind uns auf den üblichen Aktionen und Bündnistreffen in Bremen begegnet und sind zunehmend über die Frage in Diskussion gekommen, wie eine konkrete Gesellschaftsveränderung in der hiesigen Gesellschaft aussehen könnte und welcher konkreten Schritte es hierfür bedarf. Gemeinsam war uns die Unzufriedenheit mit unserer bisherigen Politik und die fehlenden Perspektiven sowohl der radikalen deutschen als auch migrantischen Linken in der BRD. Aus diesen anfangs eher lockeren Begegnungen ist inzwischen ein fester Zusammenhang geworden. Neben unseren eigenen Erfahrungen haben wir auch einige der veröffentlichten Strategiepapiere und Analysen anderer Gruppen gemeinsam gelesen und diskutiert.




Es rebelliert sich schlecht, wenn der eigene Vater noch lauter dagegen ist, als man selber. Als der Punk in den späten 70ern die Vororte von Oslo erreicht, hört Nikolaj zum ersten Mal die Sex Pistols -- eine musikalische Offenbarung, die sein Leben verändert. Doch es ist nicht leicht gegen das Establishment zu sein, wenn der eigene Vater ein waschechter Hippie ist, der seinen Sohn zum Sommerurlaub ins Nudistencamp schleppt und auch mal den Schuldirektor zusammenfaltet.



Sons of Norway ist ein Film über Rebellion, Punk Rock und Vorstadtmief -- mit einer Prise extra trockenem skandinavischem Humor. Eine schreiend-komische, ergreifend-mitreißende und skurril-außergewöhnliche Vater-Sohn Geschichte.




In dieser Sendung des Anarchistischen Radios Wien hört ihr einen Mitschnitt einer Veranstaltung vom 29. April 2016, die im Rahmen des ABC-Solidarity-Festivals im Wiener EKH stattfand.

Der Arbeitszwang im österreichischen Justizvollzug

„Der Kostenbeitrag beträgt 75 vH der jeweiligen Arbeitsvergütung“ (§32 StVG)

Für Gefangene gilt in Österreich in allen Justizanstalten die Pflicht zu arbeiten. Dabei reichen die Möglichkeiten von Systemerhaltungsbetrieben bis hin zu Aufträgen externer Unternehmen. Insbesondere die unglaublich niedrige Entlohnung der Häftlinge, aber auch andere Unzulänglichkeiten des Gefängnissystems bringt immer wieder Inhaftierte dazu sich dagegen zur Wehr zu setzen.

In dem Input sollen die Eckpunkte der Arbeit Gefangener dargestellt werden. Im Anschluss bleibt Raum, um über Möglichkeiten des Widerstands und seine Schwierigkeiten zu diskutieren.

Zur Sendung




Rojava ReaderDer vorliegende Reader entstand im Zusammenhang mit der Veranstaltung "Hilfe für Rojava" mit dem Arzt Michael Wilk, die wir als Anarchistische Gruppe Mannheim (AGM) im Januar 2016 organisiert hatten. Die Ereignisse in Rojava bewegen viele Menschen. Auf unserer gutbesuchten Veranstaltung wurden rund 800 Euro für medizinische Hilfe in Westkurdistan gespendet.

Unsere Idee war, dem interessierten Publikum weiteres vertiefendes Lesematerial anzubieten. Da mittlerweile zahlreiche Artikel zum Thema veröffentlicht wurden, haben wir den Rojava Reader in unsere Schriftenreihe der AGM aufgenommen und stellen ihn einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung. Wir werden den Rojava Reader durch zukünftige Artikel erweitern.

Die Artikelsammlung beinhaltet verschiedene Texte zum Thema Rojava aus libertärer und anarchistischer Perspektive. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Berücksichtigt haben wir Artikel, die in der Gai Dao (Zeitschrift der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen), der Graswurzelrevolution (für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft) und der Gruppe Karakök Autonome aus Zürich veröffentlicht wurden.

Die Texte wurden von uns nicht kommentiert, sondern sollen einen Überblick über das Meinungsspektrum zum Thema Rojava innerhalb der anarchistischen Bewegung geben. Abgerundet wird der Reader durch einige Links und Buchempfehlungen sowie einigen Karten über Rojava.

Unsere Motivation für die Erstellung des Readers liegt darin, dass in Rojava ein beachtenswerter Versuch in der Praxis unternommen wird, ein relativ großes geografisches Gebiet selbstverwaltet und basisdemokratisch zu organisieren.

Wir hoffen, dass sich die Strukturen dort in einem anarchistischen Sinne weiterentwickeln und damit beispielgebend für andere Regionen sein können. Außerdem hoffen wir, dass die anarchistische Bewegung im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Menschen in Rojava die benötigte Unterstützung geben kann. Wir bedanken uns bei allen, die uns die verwendeten Artikel zur Verfügung gestellt haben. Unser Dank gilt auch der Künstlerin Bella Godkin, die die Titelgrafik für den Reader gestaltet hat.

Der Reader als PDF
Der Reader gedruckt zum Kaufen




free an activist ist eine Crowdfunding-Plattform zur finanziellen Unterstützung von Aktivist*innen. Unser Ziel ist es, einzelne Aktivist*innen so weit zu unterstützen, dass sie vom Zwang zur Lohnarbeit befreit werden. Hierzu suchen wir keine reichen Mäzenen, sondern ganz, ganz viele ganz normale Menschen, wie Du und ich, die alle nur einen kleinen monatlichen Betrag beisteuern. Wenn Dir also 10 oder 20 oder auch nur 5 Euro im Monat nicht weh tun, dann schau Dir doch mal die Vorstellung der Aktivist*innen an, die wir unterstützen möchten.

Wir suchen zudem Aktivist*innen aus den Bereichen Anarchismus, Antikapitalismus, Antisexismus, Antiageismus, Antispeziesismus bzw. solche, die neue, herrschaftsfreie Strukturen aufbauen, die im Rahmen unserer Kampagne unterstütz werden möchten.




‚No Borders: soziale Kämpfe rund um die Welt‘ (Sin Fronteras, La lucha social a través del mundo) ist der Name einer Video-Doku-Reihe, die Erfahrungen sozialer Organisierung und antikapitalistischer Kämpfe in verschiedenen Regionen der Welt präsentiert. Ihr besonderer Fokus liegt auf antiautoritären Praktiken in sozialen Bewegungen.

Die erste Staffel der Doku-Reihe entstand in Kooperation mit dem Anarchistischen Radio Berlin, lokalen Gruppen der Black Rose Anarchist Federation (USA) und dem anarchistischen sozialen Zentrum Casa Volnitza (Santiago de Chile). Diese erste Staffel wurde im Jahr 2015 in 12 Städten der USA aufgenommen und umfasst 11 Folgen. Jede 30-minütige Folge enthält Interviews mit sozialen und politischen Organisationen, die ihre Praktiken erklären und dafür detaillierte Einblicke in den Kontext ihrer sozialen Kämpfe in ihrer Stadt geben. Zusätzlich umfasst jede Folge einen musikalischen Teil, in dem Musiker*innen präsentiert werden, die in die Kämpfe ihrer Stadt involviert sind. Die erste Folge ist bereits online!

Den Trailer sowie viele weiterführende Informationen und Links zum Projekt findet ihr auf dem Blog des A-Radio Berlin




Economia Col-lectiva

Der Dokumentarfilm gibt einen tiefen Einblick in ein weitgehend vergessenes, aber nach wie vor inspirierendes Ereignis der jüngeren Geschichte: Die selbstbestimmte Kollektivierung von 80% der katalanischen Wirtschaft zwischen 1936 und 1939.

Auf den faschistischen Putsch General Francos im Juli 1936 antworteten die ArbeiterInnen Kataloniens mit einer sozialen Revolution. Die Besitzlosen und ausgebeuteten ArbeiterInnen, zum Großteil AnarchosyndikalistInnen, organisierten die Wirtschaft selbstorganisiert neu und erschufen ein bis dato nie gesehenes soziales Sicherungssystem. Eine der radikalsten sozial-ökonomischen Umbrüche im 20. Jahrhundert - Europas letzte Revolution…

Film (2014), ca. 66 Minuten. Ausgezeichnet u.a. mit Preisen des Amsterdam Film Festival und der Oregon International Film Awards.Original mit deutschem Untertitel

Mittwoch 20.07.2016 19:00 Vokü - 20:00 Film
Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien
Lerchenfelder Straße 124-126, Hof 3, Tür 1A, 1080 Wien

Homepage Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien




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